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Eine große Deutsche Dogge steht im Freien

Welche Hunderasse ist die größte der Welt? Das hängt davon ab, wie wir messen. Deutsche Dogge und Irischer Wolfshund gehören zu den höchsten Rassen, während der Englische Mastiff zu den schwersten zählt. Andere Riesen beeindrucken durch eine Kombination aus Höhe, Körpermasse und enormer Kraft.

Hier vergleichen wir 15 der größten Hunderassen der Welt anhand ihrer offiziellen Widerristhöhe, ihres Standardgewichts, sofern eines angegeben ist, und ihrer ursprünglichen Aufgaben. Außerdem erfährst du, was das Leben mit einem sehr großen Hund bedeutet, welche Rassen zu einer Familie passen können und was du vor dem Welpenkauf prüfen solltest.

Aktualisiert am 3. Oktober 2026.

Kurzantwort: Die Deutsche Dogge wird besonders häufig als größte Hunderasse der Welt bezeichnet und hält einige der bekanntesten Höhenrekorde. Der Englische Mastiff zählt zu den schwersten Rassen. Eine offizielle Gesamtrangliste, die Höhe und Gewicht zu einem einzigen Maß zusammenfasst, gibt es jedoch nicht.

Die Deutsche Dogge gehört zu den höchsten Hunderassen der Welt, ist aber nicht unbedingt die schwerste.

Was bedeutet „größter Hund der Welt“?

Ein Hund kann auf unterschiedliche Weise besonders groß sein. Die Widerristhöhe wird vom Boden bis zum höchsten Punkt des Widerrists gemessen. Das Körpergewicht hängt unter anderem von Geschlecht, Körperbau, Alter und Ernährungszustand ab. Ein hoher, schlanker Windhund kann deshalb einen deutlich schwereren Mastiff überragen.

Diese Liste ist keine mathematische Rangfolge von Platz eins bis fünfzehn. Die Rassen wurden ausgewählt, weil sie bei gemeinsamer Betrachtung von Höhe und Körpermasse zu den größten anerkannten Hunderassen gehören. Die Maße stammen aus den FCI-Standards. Wenn ein Standard kein Gewicht nennt, geben wir das ausdrücklich an, statt inoffizielle Zahlen als verbindliche Werte darzustellen.

  • Höhe: Deutsche Dogge, Irischer Wolfshund und Bernhardiner erreichen einige der größten Höhen in den Rassestandards.
  • Gewicht: Der Englische Mastiff ist für seine enorme Körpermasse bekannt. Sein FCI-Standard legt jedoch kein bestimmtes Gewicht fest.
  • Einzelrekorde: Rekordhunde können erheblich größer sein als für ihre Rasse üblich. Ihre Maße sollten nicht als Zuchtziel dienen.

15 der größten Hunderassen der Welt im Vergleich

Rasse Rüde Hündin Gewicht im FCI-Standard Ursprüngliche Aufgabe
Deutsche Dogge 80–90 cm 72–84 cm Nicht beziffert Jagd, Bewachung und Begleitung
Englischer Mastiff Nicht beziffert Nicht beziffert Nicht beziffert Bewachung und Schutz
Irischer Wolfshund Mind. 79 cm Mind. 71 cm Mind. 54,5 / 40,5 kg bei Mindesthöhe Jagd auf Wölfe, Hirsche und Wildschweine
Bernhardiner 70–90 cm 65–80 cm Nicht beziffert Hof-, Wach- und Rettungshund
Spanischer Mastiff Mind. 77 cm Mind. 72 cm Nicht beziffert Schutz von Nutztieren
Leonberger 72–80 cm 65–75 cm Nicht beziffert Bewachung, Zugarbeit und Begleitung
Neufundländer Ca. 71 cm Ca. 66 cm Ca. 68 / 54 kg Wasserarbeit und Zugarbeit
Landseer 72–80 cm 67–72 cm Nicht beziffert Begleitung und Wasserarbeit
Pyrenäenberghund 70–80 cm 65–75 cm Nicht beziffert Schutz von Nutztieren
Kaukasischer Owtscharka Erwünscht: 72–75 cm Erwünscht: 67–70 cm Mind. 50 / 45 kg Bewachung und Herdenschutz
Tibetdogge / Do Khyi Mind. 66 cm Mind. 61 cm Nicht beziffert Bewachung von Herden und Eigentum
Kangal 72–78 cm 65–73 cm 48–60 / 40–50 kg Schutz von Schafen
Mastino Napoletano 65–75 cm 60–68 cm 60–70 / 50–60 kg Bewachung und Schutz
Bordeauxdogge 60–68 cm 58–66 cm Mind. 50 / 45 kg Bewachung, Jagd und Zugarbeit
Deerhound Erwünschtes Minimum: 76 cm Erwünschtes Minimum: 71 cm Ca. 45,5 / 36,5 kg Hirschjagd

Die Höhe wird am Widerrist gemessen. Gewichtsangaben mit Schrägstrich stehen für Rüde/Hündin. „Mind.“ bezeichnet einen Mindestwert, keinen Durchschnitt und keine Obergrenze. Die Tabelle fasst die Standardmaße zusammen; einzelne Standards enthalten zusätzliche Hinweise und Toleranzen.

1. Deutsche Dogge – die Größe hinter den Rekorden

Die Deutsche Dogge ist die Rasse, die viele Menschen mit dem höchsten Hund der Welt verbinden. Sie kombiniert lange Beine und große Höhe mit einem vergleichsweise eleganten Körperbau. Die FCI nennt 80–90 cm für Rüden und 72–84 cm für Hündinnen.

Eine gut sozialisierte Deutsche Dogge soll freundlich, sicher und ihrer Familie zugewandt sein. Ihre Größe macht frühes Alltagstraining besonders wichtig. Ein Hund, der ohne Aufrichten die Küchenarbeitsplatte erreicht, muss ruhiges Begrüßen, lockeres Gehen an der Leine und die Untersuchung beim Tierarzt lernen.

Profil: Sehr hoch und athletisch

Fell: Kurz und vergleichsweise pflegeleicht

Geeignet für: Menschen mit Platz, Zeit und sicherem Umgang

Besonders beachten: Kürzere Lebenserwartung und Magendrehungsrisiko

Quelle: FCI-Standard Nr. 235.

Deutsche Dogge mit hohem, langbeinigem Körperbau
Eine Deutsche Dogge kann sehr groß sein, ohne das Körpergewicht der schwersten Mastiffs zu erreichen.

2. Englischer Mastiff – eine der schwersten Hunderassen

Der Englische Mastiff ist breit, tief und kräftig gebaut. Die FCI beschreibt ihn als besonders groß und massig, legt aber weder einen bestimmten Größenbereich noch ein Gewichtsintervall fest. Deshalb ist es genauer, ihn als eine der schwersten Hunderassen zu bezeichnen, statt für jeden Mastiff ein bestimmtes Gewicht vorzugeben.

Die Rasse soll Mut und Wachsamkeit mit Ruhe und Zuneigung zur Familie verbinden. Ihr hohes Körpergewicht verlangt trotzdem rutschfeste Böden, ein geräumiges Auto, angepasste Bewegung und einen Menschen, der den Hund ohne körperliche Auseinandersetzung führen kann.

Profil: Sehr schwer und massiv

Fell: Kurz; mit Speichelfluss ist zu rechnen

Geeignet für: Ruhige, erfahrene Halter

Besonders beachten: Hitze, Gelenke, Kosten und Transport

Quelle: FCI-Standard Nr. 264.

3. Irischer Wolfshund – der größte Windhund

Der Irische Wolfshund ist hoch und langbeinig, aber deutlich weniger massig als ein Mastiff. Der FCI-Standard von 2026 nennt eine erwünschte Mindesthöhe von 79 cm für Rüden und 71 cm für Hündinnen. Außerdem wird eine durchschnittliche Rüdenhöhe von mindestens 86 cm als Zuchtziel beschrieben.

Die Rasse wurde zur Jagd auf Wölfe, Wildschweine und Hirsche eingesetzt. Sie soll Menschen und anderen Hunden freundlich begegnen. Hinter dem ruhigen Auftreten steckt jedoch ein schneller Jagdhund. Sicher eingezäunte Flächen und realistische Erwartungen an das Rückruftraining sind deshalb wichtig.

Profil: Sehr hoch, schnell und vergleichsweise schlank

Fell: Rauhaarig mit regelmäßigem Pflegebedarf

Geeignet für: Menschen mit Verständnis für Windhunde

Besonders beachten: Jagdtrieb und kürzere Lebenserwartung

Quelle: FCI-Standard Nr. 160, Fassung von 2026 (Englisch). Die Mindestgewichte von 54,5 kg für Rüden und 40,5 kg für Hündinnen beziehen sich auf die jeweilige Mindesthöhe; bei größeren Hunden soll das Gewicht proportional steigen.

Irischer Wolfshund neben einem kleinen Hund
Neben einem kleinen Hund wird die enorme Höhe des Irischen Wolfshunds besonders deutlich.

4. Bernhardiner – der große Hund aus den Alpen

Der Bernhardiner wurde durch die Hunde am Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard bekannt. Sie begleiteten Reisende und halfen bei der Suche nach Menschen, die sich in Schnee und Nebel verirrt hatten. Der FCI-Standard nennt 70–90 cm für Rüden und 65–80 cm für Hündinnen.

Die Rasse soll freundlich, ruhig bis lebhaft und wachsam sein. Es gibt eine kurzhaarige und eine langhaarige Variante. Beide sind große, schwere Hunde, die frühes Training, ausreichend Platz und besondere Aufmerksamkeit bei warmem Wetter benötigen.

Profil: Hoch, breit und schwer

Fell: Kurzes oder langes Fell mit Unterwolle

Geeignet für: Familien, die mit Haaren und Speichel umgehen können

Besonders beachten: Hitze, Gelenke und Magendrehung

Quelle: FCI-Standard Nr. 61.

Bernhardiner mit langem Fell und kräftigem Kopf
Der Bernhardiner ist ein kräftiger Alpenhund mit kurzhaariger und langhaariger Variante.

5. Spanischer Mastiff – ein mächtiger Herdenschutzhund

Der Spanische Mastiff, auch Mastín Español genannt, wurde zum Schutz von Nutztieren und zur Begleitung wandernder Herden entwickelt. Der FCI-Standard nennt keine obere Größengrenze. Die Mindesthöhe beträgt 77 cm für Rüden und 72 cm für Hündinnen. Mehr als 80 beziehungsweise 75 cm sind erwünscht, solange der Körper harmonisch bleibt.

Diese Rasse ist nicht einfach ein besonders großer Begleithund. Als selbstständiger Herdenschützer kann sie Fremden gegenüber zurückhaltend sein. Erfahrung mit Herdenschutzhunden, sorgfältige Sozialisierung und eine sichere Einzäunung sind wichtiger als die Wahl allein nach dem Aussehen.

Profil: Sehr groß und kräftig

Fell: Dichtes, mittellanges Fell

Geeignet für: Erfahrene Halter mit viel Platz

Besonders beachten: Selbstständigkeit und Schutzverhalten

Quelle: FCI-Standard Nr. 91.

6. Leonberger – groß, sozial und mit viel Fell

Der Leonberger ist eine deutsche Rasse mit einer Geschichte als Wach-, Zug- und Hofhund. Rüden sollen 72–80 cm und Hündinnen 65–75 cm groß sein. Die Rasse verbindet einen kräftigen Körper mit langem Fell und einem löwenähnlichen Erscheinungsbild.

Der Rassestandard betont Selbstsicherheit, Lernbereitschaft und Kinderfreundlichkeit. Das bedeutet nicht, dass jeder Leonberger automatisch ein unkomplizierter Familienhund wird. Aus dem Welpen wird schnell ein sehr kräftiger Erwachsener, der Sozialisierung, Ruhetraining und Alltagserziehung braucht.

Profil: Groß und harmonisch gebaut

Fell: Lang mit dichter Unterwolle

Geeignet für: Aktive Familien mit Zeit für Fellpflege

Besonders beachten: Haarwechsel, Hitze und Gesundheitsuntersuchungen

Quelle: FCI-Standard Nr. 145.

Leonberger steht im flachen Wasser
Der Leonberger verbindet einen kräftigen Körper mit langem Fell und dichter Unterwolle.

7. Neufundländer – der Riese mit einer Vorliebe für Wasser

Der Neufundländer stammt aus Kanada und wurde für Wasserarbeit, Transport und Zugarbeit eingesetzt. Anders als bei vielen anderen Riesenrassen nennt die FCI sowohl Durchschnittshöhe als auch Durchschnittsgewicht: ungefähr 71 cm und 68 kg für Rüden sowie 66 cm und 54 kg für Hündinnen.

Die Rasse ist für Ruhe, Kraft und gute Schwimmfähigkeiten bekannt. Der große Körper, das dichte Fell und die Vorliebe für Wasser bringen allerdings viel praktische Arbeit mit sich. Nach dem Schwimmen sollten Fell und Haut gründlich trocknen. Lies auch unseren Ratgeber zum sicheren Baden und Schwimmen mit Hund.

Profil: Kräftig und ein ausdauernder Schwimmer

Fell: Wasserabweisendes Fell mit Unterwolle

Geeignet für: Familien mit Platz und Zeit für Pflege

Besonders beachten: Nasses Fell, Hitze und Transport

Quelle: FCI-Standard Nr. 50.

Schwarzer Neufundländer mit langem, dichtem Fell
Das dichte Fell des Neufundländers ist an die Arbeit in kaltem Wasser angepasst.

8. Landseer – ein hoher, schwarz-weißer Wasserhund

Der Landseer europäisch-kontinentalen Typs ähnelt einem schwarz-weißen Neufundländer, ist aber eine eigenständige, von der FCI anerkannte Rasse. Der Standard beschreibt ihn als hochbeiniger und weniger massig als den Neufundländer. Rüden sollen normalerweise 72–80 cm und Hündinnen 67–72 cm erreichen.

Die Rasse ist groß, beweglich und häufig sehr wasserfreudig. Das lange Fell muss regelmäßig gebürstet werden; auf den weißen Bereichen sind Schmutz und Schlamm besonders sichtbar. Wie bei allen großen Wasserhunden muss das Schwimmen an Kondition, Wassertemperatur und Bedingungen angepasst werden.

Profil: Hochbeiniger und weniger massig als der Neufundländer

Fell: Lang, schwarz und weiß

Geeignet für: Aktive Haushalte mit Interesse an Wasserarbeit

Besonders beachten: Fellpflege, Feuchtigkeit und Größe

Quelle: FCI-Standard Nr. 226.

9. Pyrenäenberghund – ein selbstständiger Wächter

Der Pyrenäenberghund wurde zum Schutz von Herden in Bergregionen entwickelt. Rüden sollen 70–80 cm und Hündinnen 65–75 cm groß sein. Die Rasse ist kräftig und beweglich, unterscheidet sich von vielen Begleithunden aber vor allem durch ihre selbstständige Entscheidungsfähigkeit.

Ein Herdenschutzhund wurde dafür gezüchtet, Bedrohungen zu erkennen und ohne dauernde Anweisungen zu handeln. Er kann deshalb häufig bellen, sein Gebiet bewachen und anders entscheiden als sein Halter. In dicht besiedelten Wohngebieten und beim Umgang mit Besuchern muss das berücksichtigt werden.

Profil: Groß, beweglich und ausdauernd

Fell: Lang und weiß mit Unterwolle

Geeignet für: Erfahrene Halter mit ausreichend Platz

Besonders beachten: Wachsamkeit, Bellen und Selbstständigkeit

Quelle: FCI-Standard Nr. 137.

Pyrenäenberghund bei Schafen im Schnee
Der Pyrenäenberghund arbeitet seit Jahrhunderten selbstständig als Beschützer von Nutztieren.

10. Kaukasischer Owtscharka – großer Wächter mit starken Instinkten

Der Kaukasische Owtscharka, auch Kaukasischer Schäferhund genannt, ist ein kräftiger Wach- und Herdenschutzhund. Die FCI nennt eine erwünschte Höhe von 72–75 cm für Rüden und 67–70 cm für Hündinnen. Größere Hunde werden akzeptiert, wenn der Körper harmonisch bleibt. Das Mindestgewicht beträgt 50 kg für Rüden und 45 kg für Hündinnen.

Diese Rasse hat ausgeprägte Schutzeigenschaften und ist kein naheliegender Einstieg in die Hundehaltung. Sie braucht ein sicher eingefriedetes Grundstück, frühe und kontrollierte Gewöhnung an die Umwelt und einen Halter, der den Unterschied zwischen trainierbarem Verhalten und vererbten Wachinstinkten versteht.

Profil: Massiv und sehr kräftig

Fell: Dicht, mit unterschiedlichen Haarlängen

Geeignet für: Sehr erfahrene Halter

Besonders beachten: Schutzverhalten und sichere Führung

Quelle: FCI-Standard Nr. 328.

11. Tibetdogge – ein beeindruckender Hund aus dem Himalaya

Die Tibetdogge, auch Do Khyi oder Tibetmastiff genannt, wurde als Wachhund bei Nomaden und an tibetischen Klöstern eingesetzt. Die FCI nennt eine Mindesthöhe von 66 cm für Rüden und 61 cm für Hündinnen, aber kein Standardgewicht. Das dichte Fell, die Mähne und der kräftige Körper lassen die Rasse häufig noch größer wirken.

Die Rasse ist selbstständig, entwickelt sich langsam und kann Fremden gegenüber zurückhaltend sein. Sie passt meist am besten zu erfahrenen Menschen, die ausreichend Platz und einen verlässlichen Alltag bieten können. Der Wachinstinkt verschwindet nicht durch gewöhnliches Gehorsamstraining.

Profil: Groß und kräftig mit ausgeprägter Mähne

Fell: Dicht mit kräftiger Unterwolle

Geeignet für: Erfahrene Halter in ruhiger Umgebung

Besonders beachten: Territorialverhalten und späte Reife

Quelle: FCI-Standard Nr. 230.

Tibetdogge liegt draußen mit erhobenem Kopf
Das dichte Fell und die Mähne verleihen der Tibetdogge ein besonders massiges Erscheinungsbild.

12. Kangal – ein großer türkischer Herdenschutzhund

Der Begriff „Anatolischer Hirtenhund“ wird weiterhin in Suchanfragen und im Alltag verwendet. Die aktuelle FCI-Rassebezeichnung lautet Kangal Çoban Köpeği. Im vorliegenden Vergleich verwenden wir deshalb den Kangal-Standard; die Begriffe sind nicht in jedem Zuchtverband vollständig austauschbar. Rüden sollen 72–78 cm groß sein und 48–60 kg wiegen. Für Hündinnen gelten 65–73 cm und 40–50 kg.

Der Kangal wurde zum Schutz von Schafen unter anspruchsvollen Bedingungen entwickelt. Er soll sicher und mutig sein, ohne unnötige Aggression zu zeigen, zugleich aber selbstständig handeln und bei seiner Arbeit Fremden gegenüber misstrauisch sein. Ein großer Garten allein reicht nicht: Die Rasse braucht sichere Führung und Menschen, die ihre ursprüngliche Aufgabe verstehen.

Profil: Groß, kräftig und athletisch

Fell: Kurz bis mittellang mit dichter Unterwolle

Geeignet für: Erfahrene Halter von Herdenschutzhunden

Besonders beachten: Selbstständigkeit und Verhalten gegenüber Fremden

Quelle: FCI-Standard Nr. 331.

Großer türkischer Herdenschutzhund in einer offenen Landschaft
Bei türkischen Herdenschutzhunden sind die genaue Rassebezeichnung und der zugrunde liegende Standard wichtig.

13. Mastino Napoletano – schwer und unverwechselbar

Der Mastino Napoletano, auch Neapolitanischer Mastiff genannt, ist ein italienischer Wachhund mit kräftigen Knochen, loser Haut und einem sehr massigen Erscheinungsbild. Die FCI nennt 65–75 cm und 60–70 kg für Rüden sowie 60–68 cm und 50–60 kg für Hündinnen.

Seine Bewegungen wirken ruhiger als bei vielen athletischen Rassen. Körperkraft und Wachverhalten stellen dennoch hohe Anforderungen an Sozialisierung und Alltagserziehung. Bei der Suche nach einem Züchter sollten Hautfalten, Augen, Gelenke und die allgemeine körperliche Funktion besonders sorgfältig beurteilt werden.

Profil: Schwer, breit und niedriger als die höchsten Rassen

Fell: Kurz, mit loser Haut

Geeignet für: Erfahrene Mastiffhalter

Besonders beachten: Haut, Augen, Gelenke und Wachverhalten

Quelle: FCI-Standard Nr. 197.

14. Bordeauxdogge – kompakte Kraft

Die Bordeauxdogge gehört nicht zu den höchsten Rassen. Ihr großer Kopf, die breite Brust und der schwere Körper machen sie dennoch zu einem besonders kräftigen Hund. Die FCI nennt 60–68 cm und mindestens 50 kg für Rüden sowie 58–66 cm und mindestens 45 kg für Hündinnen.

Die Rasse hat eine Geschichte als Wach-, Jagd- und Zughund. Sie soll ruhig und mutig sein, kann aber deutliche Wachinstinkte zeigen. Hitzeverträglichkeit, Haut, Gelenke, Atmung und Herzgesundheit sind wichtige Themen für Gespräche mit Rasseverein, Züchter und Tierarzt.

Profil: Mittelhoch, aber sehr schwer und breit

Fell: Kurz und einfach zu pflegen

Geeignet für: Menschen mit Erfahrung mit Molossern

Besonders beachten: Hitze, Gesundheit und große Körperkraft

Quelle: FCI-Standard Nr. 116.

15. Deerhound – hoch, schnell und leichter gebaut

Der Deerhound, auch Schottischer Hirschhund genannt, zeigt besonders deutlich, warum Höhe und Gewicht nicht dasselbe sind. Für Rüden beträgt die erwünschte Mindesthöhe 76 cm bei einem Standardgewicht von ungefähr 45,5 kg. Für Hündinnen werden mindestens 71 cm und ungefähr 36,5 kg genannt.

Die Rasse wurde für die Hirschjagd entwickelt und ähnelt einem großen, rauhaarigen Windhund. Sie braucht Bewegungsmöglichkeiten, während Jagdtrieb und hohe Geschwindigkeit sichere Flächen notwendig machen. Der Deerhound ist ein Riese in der Höhe, aber kein massiger Wachhund.

Profil: Sehr hoch, schlank und schnell

Fell: Rau und struppig

Geeignet für: Menschen mit Verständnis für Windhunde

Besonders beachten: Jagdtrieb und sichere Laufmöglichkeiten

Quelle: FCI-Standard Nr. 164.

Die höchsten und schwersten Hunde: Rassen und Einzelrekorde

Weltrekorde beziehen sich auf einzelne Hunde, nicht auf die normale Größe einer Rasse. Guinness World Records führt den Doggenrüden Reginald „Reggie“ Johnson Reiss mit einer Widerristhöhe von 100,7 cm, gemessen am 27. Januar 2025. Als höchsten jemals registrierten Hund nennt Guinness den Doggenrüden Zeus, der 2011 eine Höhe von 111,8 cm erreichte.

Der Englische Mastiff Zorba ist für eine andere Rekordkategorie bekannt. Guinness führt ihn als längsten Hund mit 2,554 Metern und nennt auf der Rekordseite ein Gewicht von 144,66 kg. Solche außergewöhnlichen Einzeltiere sind kein Maßstab dafür, wie viel ein gesunder Familienhund wiegen sollte.

Rekorde können sich ändern. Siehe die Guinness-Einträge zum höchsten lebenden Rüden, zu Zeus und zu Zorba (Englisch).

Welche große Hunderasse passt zu einer Familie?

Leonberger, Neufundländer, Deutsche Dogge und Bernhardiner werden häufig als geeignete Familienhunde beschrieben. Die Rasse allein entscheidet aber nicht darüber. Zucht, Verhalten der Elterntiere, Sozialisierung, Schmerzen, Training und der Familienalltag spielen ebenfalls eine große Rolle.

Für viele Familien ist ein sozialer Begleithundtyp leichter in den Alltag einzubinden als ein selbstständiger Herdenschutzhund. Pyrenäenberghund, Kangal, Kaukasischer Owtscharka, Spanischer Mastiff und Tibetdogge wurden dafür entwickelt, selbst Entscheidungen zu treffen und ein Gebiet oder eine Herde zu schützen. Sie können ihrer Familie eng verbunden sein, sind aber nicht automatisch unkompliziert in einem Wohngebiet mit häufigen Besuchern.

Wähle nicht allein nach Größe und Aussehen. Besuche erwachsene Hunde, sprich mit mehreren Haltern und frage den zuständigen Rasseverein, welche Eigenschaften im Alltag die größten Herausforderungen verursachen.

Große Hunde, Kinder und andere Tiere

Ein ruhiger Hund mit 70 kg kann ein kleines Kind unbeabsichtigt umwerfen. Kontakte zwischen Kindern und Hunden müssen beaufsichtigt werden. Der Hund braucht einen ungestörten Rückzugsort, und Kinder sollten lernen, seinen Schlaf, sein Futter und seine Körpersprache zu respektieren.

Der Umgang mit Katzen und kleinen Hunden ist unterschiedlich. Manche großen Hunde sind sozial und tolerant, während Windhunde einen ausgeprägten Jagdtrieb haben können und Herdenschutzhunde auf unbekannte Tiere reagieren. Frühe Gewöhnung kann helfen, garantiert aber keinen sicheren Umgang mit jedem Tier.

Bewegung, Training und Platzbedarf

Riesenhunde brauchen nicht zwangsläufig besonders lange Laufeinheiten. Ihr Bedarf hängt von Rasse, Alter, Gesundheit und ursprünglicher Aufgabe ab. Irischer Wolfshund und Deerhound sind schnelle Jagdhunde, während viele Mastiffs ein ruhigeres Bewegungsmuster haben. Alle benötigen dennoch tägliche Bewegung, positive Umwelterfahrungen und geistige Beschäftigung.

Ein großer Garten ersetzt weder Spaziergänge noch gemeinsame Zeit. Auch die Wohnung selbst ist wichtig: Der Hund muss sich drehen können, ohne Möbel umzustoßen, liegen können, ohne sämtliche Wege zu blockieren, und sich auf rutschfestem Boden bewegen können. Treppen können für Welpen, ältere Hunde und Hunde mit Gelenkproblemen unpraktisch sein.

Trainiere besonders die Fähigkeiten, die im Alltag Sicherheit schaffen:

  • ruhig an lockerer Leine gehen
  • an Türen und am Auto warten
  • Menschen ohne Anspringen begrüßen
  • Berührungen an Pfoten, Ohren und Körper akzeptieren
  • Gegenstände abgeben und sich auf Signal bewegen
  • auch bei Ablenkung zur Ruhe kommen

Gesundheit und Lebenserwartung großer Hunderassen

Viele Riesenrassen haben eine kürzere Lebenserwartung als kleinere Hunde. Der Zusammenhang zwischen großer Körpergröße und kürzerem Leben ist auch in vergleichender Forschung dokumentiert, wobei sich Rassen und einzelne Hunde deutlich unterscheiden. Welche Erkrankungen besonders wichtig sind, hängt von der Rasse ab. Hüften und Ellenbogen, Herz, Augen, Haut und Bewegungsapparat spielen in mehreren Gesundheitsprogrammen eine Rolle. Siehe die Studie „The size–life span trade-off decomposed“ (Englisch).

Große Hunde mit tiefem Brustkorb haben außerdem ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung, auch GDV genannt. Sie kann sich schnell entwickeln und verlangt sofortige tierärztliche Hilfe. Warnzeichen sind wiederholtes erfolgloses Würgen, Unruhe, Speichelfluss, ein aufgeblähter Bauch, Schwäche oder Atemprobleme. Warte nicht ab, ob die Beschwerden von selbst verschwinden.

Das MSD Veterinary Manual beschreibt GDV als akute, lebensbedrohliche Erkrankung, die besonders große und sehr große Hunde betrifft. Frage deinen Tierarzt nach individuellen Risikofaktoren, geeigneten Fütterungsroutinen und danach, ob eine vorbeugende Gastropexie für deinen Hund sinnvoll ist. Weitere Informationen bietet die tiermedizinische Übersicht zur Magendrehung (Englisch).

Prüfe vor dem Welpenkauf die dokumentierten Gesundheitsbefunde beider Elterntiere. Je nach Rasse können Untersuchungen auf Hüft- und Ellenbogendysplasie, Augen- und Herzerkrankungen sowie bestimmte DNA-Tests relevant sein. Informiere dich beim zuständigen Rassezuchtverein über dessen aktuelle Anforderungen und Empfehlungen. Der VDH erklärt die Gesundheitskontrollen in seiner angeschlossenen Zucht.

Unser Hundejahre-Rechner hilft dir, das Alter eines Hundes mit Menschenjahren zu vergleichen. Gesundheitszustand und individuelle Lebenserwartung lassen sich damit jedoch nicht genau vorhersagen.

Welpen, Wachstum und Fütterung bei Riesenrassen

Ein Welpe einer sehr großen Rasse muss viel wachsen. Das Ziel ist aber nicht möglichst schnelles Wachstum. Verwende ein geeignetes Alleinfuttermittel für Welpen großer oder sehr großer Rassen, beobachte den Ernährungszustand und frage bei Unsicherheit deinen Tierarzt oder eine qualifizierte tierärztliche Ernährungsberatung. Kalzium und andere Mineralstoffe sollten nicht ohne fachliche Empfehlung zusätzlich gegeben werden.

Bewegung soll dem Welpen Erfahrungen und Körperkontrolle ermöglichen, ohne ihn wiederholt stark zu belasten. Lange Läufe neben dem Fahrrad, schwere Zugarbeit, häufige Sprünge und einseitiges Training sollten warten, bis der Hund körperlich ausgereift ist und die Aktivität fachlich als geeignet beurteilt wurde.

Sozialisierung bedeutet ruhige, positive Erfahrungen – nicht möglichst viele Menschen und Hunde in möglichst kurzer Zeit zu treffen. Ein Welpe, der später 60–80 kg wiegt, sollte früh lernen, sich zu entspannen, Untersuchungen zu akzeptieren und alltägliche Geräusche und Situationen gelassen zu bewältigen.

Was kostet es, einen sehr großen Hund zu halten?

Es gibt keinen festen Monatsbetrag, der für alle Hunde gilt. Futterpreise, Versicherung, Wohnort, Rasse, Alter und Gesundheit wirken sich deutlich aus. Viele Ausgaben steigen jedoch mit der Größe des Hundes.

Ausgabe Warum die Größe wichtig ist Was du prüfen solltest
Futter Höherer Energiebedarf und größere Portionen Realistischer Tagesbedarf eines erwachsenen Hundes der Rasse
Versicherung Beiträge und Leistungen unterscheiden sich nach Rasse und Tarif Jahresbeitrag, Selbstbeteiligung und Ausschlüsse
Tierarzt Medikamente, Narkosemittel und Materialbedarf können vom Gewicht abhängen Absicherung erblicher und orthopädischer Erkrankungen
Ausrüstung Box, Bett, Geschirr und Halsband müssen große Belastungen aushalten Tatsächliche Innenmaße von Transportbox und Schlafplatz
Betreuung und Transport Nicht jeder Hundesitter und jedes Auto eignet sich für die Rasse Geeignete Betreuung, bevor du sie dringend benötigst
Hundesteuer und Haftpflicht Regelungen und Kosten können vom Wohnort und der Rasse abhängen Aktuelle Vorgaben der Gemeinde und des Bundeslandes

Bitte Züchter oder Rasseverein um realistische Angaben zum Futterverbrauch eines erwachsenen Hundes und hole konkrete Versicherungsangebote ein, bevor du einen Welpen reservierst. Plane außerdem eine Rücklage für Selbstbeteiligungen und nicht versicherte Ausgaben.

Auto und Transport mit einem sehr großen Hund

Der Transport gehört zu den häufig unterschätzten Herausforderungen. Dein Hund muss sicher ins Auto und wieder herauskommen und einen geeigneten, gesicherten Bereich oder eine Transportbox mit ausreichender Länge, Höhe und Belüftung haben. Eine Rampe kann vermeiden, dass ein schwerer Hund aus dem Auto springen muss.

Prüfe möglichst mit einem erwachsenen Hund der Rasse, ob dein Auto geeignet ist, bevor du einen Welpen kaufst. Denke auch daran, dass große Hunde sowie Hunde mit dunklem oder dichtem Fell bei Wärme besondere Aufmerksamkeit benötigen. Lies vor heißen Tagen und Autoreisen unseren Ratgeber zum Hund im Auto im Sommer.

So findest du die passende große Hunderasse

Der größte Hund ist nicht automatisch der beste Hund für dich. Beginne mit den Eigenschaften der Rasse und deinem Alltag; das Aussehen sollte erst danach kommen.

  1. Entscheide, welchen Hundetyp du suchst. Ein sozialer Begleithund, ein Windhund und ein selbstständiger Herdenschutzhund bringen sehr unterschiedliche Eigenschaften mit.
  2. Lerne mehrere erwachsene Hunde kennen. Ein Welpe zeigt nur begrenzt, wie groß und kräftig die Rasse später wird.
  3. Prüfe Gesundheitsnachweise. Lass dir Befunde zeigen und die Empfehlungen des Rassevereins erklären.
  4. Berechne die Gesamtkosten. Berücksichtige Futter, Versicherung, Hundesteuer, Auto, Ausrüstung, Training und eine Tierarztrücklage.
  5. Plane langfristig. Wohnung, Kinder, Beruf, Urlaub und deine körperlichen Möglichkeiten können sich verändern.

Ein seriöser Züchter stellt auch dir Fragen und spricht offen über die Nachteile der Rasse. Er sollte nicht nur erzählen, wie freundlich und beeindruckend seine Hunde sind.

Häufige Fragen zu den größten Hunderassen der Welt

Was ist die größte Hunderasse der Welt?

Das hängt von der Messmethode ab. Deutsche Dogge und Irischer Wolfshund zählen zu den höchsten Rassen, während der Englische Mastiff zu den schwersten gehört. Eine offizielle Gesamtrangliste, die Höhe und Gewicht kombiniert, gibt es nicht.

Was ist die höchste Hunderasse der Welt?

Die Deutsche Dogge wird besonders häufig mit diesem Titel verbunden, weil sie sehr hoch ist und mehrere Guinness-Rekorde hält. Der Irische Wolfshund hat ebenfalls eine außergewöhnlich hohe erwünschte Mindestgröße im Rassestandard.

Was ist die schwerste Hunderasse der Welt?

Der Englische Mastiff wird gewöhnlich zu den schwersten Hunderassen gezählt. Sein FCI-Standard nennt jedoch kein festes Gewicht. Außergewöhnliche Rekordhunde zeigen nicht, welches Gewicht für jeden Hund dieser Rasse normal oder gesund ist.

Wie groß war der höchste Hund der Welt?

Guinness World Records nennt den Doggenrüden Zeus als höchsten jemals registrierten Hund. Er wurde 2011 mit einer Widerristhöhe von 111,8 cm gemessen.

Welche große Hunderasse eignet sich für eine Familie?

Leonberger, Neufundländer, Bernhardiner und Deutsche Dogge können zu manchen Familien passen. Entscheidend sind aber der einzelne Hund, seine Herkunft und Sozialisierung sowie die Frage, ob die Familie seine Bedürfnisse dauerhaft erfüllen kann.

Kann ein sehr großer Hund in einer Wohnung leben?

Einige ruhige Hunde können sich an eine geräumige Wohnung anpassen. Treppen, glatte Böden, Geräusche und Transport können jedoch Probleme verursachen. Ein Herdenschutzhund mit häufigem Wachbellen passt oft schlechter als ein ruhiger Begleithundtyp.

Sind große Hunde gefährlich?

Die Größe allein bestimmt nicht das Temperament. Die Folgen können aber schwerwiegender sein, wenn ein sehr kräftiger Hund springt, an der Leine zieht oder in einem Konflikt reagiert. Verantwortungsvolle Zucht, Sozialisierung, Training und sichere Führung sind deshalb besonders wichtig.

Leben große Hunde kürzer als kleine Hunde?

Viele Riesenrassen haben eine kürzere Lebenserwartung als kleine Rassen. Die Unterschiede zwischen Rassen und einzelnen Hunden sind jedoch groß. Zucht, Körpergewicht, Gesundheitsvorsorge und Behandlung beeinflussen das Leben des einzelnen Hundes ebenfalls.

Wie viel Futter braucht ein sehr großer Hund?

Der Bedarf hängt vom Energiegehalt des Futters, Gewicht, Alter, Ernährungszustand und Aktivität ab. Nutze die Herstellerempfehlung als Ausgangspunkt und passe die Menge bei Bedarf gemeinsam mit dem Tierarzt oder einer qualifizierten Ernährungsberatung an.

Sind große Hunde für Anfänger geeignet?

Manche Ersthalter können mit guter Unterstützung erfolgreich einen großen Hund halten. Kosten und Körperkraft machen Fehler aber schwieriger zu bewältigen. Selbstständige Schutzrassen wie Kangal und Kaukasischer Owtscharka sind normalerweise keine naheliegende Wahl als erster Hund.

Was sollte ich den Züchter fragen?

Frage nach dem Verhalten der Elterntiere, der Lebenserwartung in der Familie, relevanten Gesundheitsuntersuchungen, Erkrankungen und Todesursachen früherer Nachkommen, dem Aufwachsen der Welpen und der Unterstützung nach dem Kauf. Lass dir die entsprechenden Befunde zeigen und erkundige dich beim Rasseverein nach den empfohlenen Untersuchungen.

Quellen und Methode

Die Rassemaße stammen aus offiziellen FCI-Standards. Sie beschreiben das Rasseideal und garantieren nicht die Größe eines bestimmten Hundes. Die Gesundheitsinformationen sind allgemein und ersetzen keine individuelle Beratung durch Tierarzt oder Rasseverein.

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